Sieben Mal RSV Idstein am Start im Ötztal


Während in der Hexenturmstadt die Protagonisten des Geländeradsports bei der Premiere von idstein24 auf dem MTB ihre Kräfte gemessen haben, fand in Sölden in Tirol ein Highlight auf der Straße, die 30. Auflage des Ötztaler Radmarathons, statt. Der Ötztaler Radmarathon gilt als Mutter aller Radmarathons und findet seit 1982 jährlich statt, im Jahre 1996 sogar zweimal.
Die 238 km lange Strecke mit 5500 Höhenmetern führt von Sölden im Ötztal über vier Pässe, den Kühtaisattel, den Brennerpass, den Jaufenpass und das Timmelsjoch. Er endet wieder in Sölden. Über 13.000 Radsportfreunde haben sich bereits im Februar im Internet um einen Startplatz beworben, 4.200 davon wurden ausgelost und bekamen eine Startnummer für den Ötztaler 2010. Sieben Sportfreunde des RSV Idstein waren dabei und gingen als Team an den Start: Michael Gölz, Andreas Hahn, Winfried Oberkirch, Jürgen Schneider, Manuel Krebs, Martin Stopper und Armin Geißler. Drei davon waren Wiederholungstäter, für die übrigen Vier war es die Premiere beim Ötztaler.
Das Wetter spielt bei so einer Tour eine wichtige Rolle und entscheidet über Lust oder Frust. Lange Zeit waren die Aussichten gering unterwegs nicht nass zu werden, aber Petrus hatte ein Einsehen und ließ den ganzen Tag die Sonne scheinen, sehr zur Freude aller Beteiligten.
Am Ende kamen sechs von sieben Startern des RSV Idstein per Fahrrad ins Ziel und alle samt unter 12 Stunden Fahrzeit. Die erstaunlichste Leistung hat dabei unser "Oldi" Winfried Oberkirch geboten mit 57 Jahren zum ersten Mal dabei und gleich unter 12 Stunden, das ist bemerkenswert und verdient Anerkennung. Bester Teilnehmer war Andreas Hahn mit 9:15 Stunden. Michael Gölz, der nominell beste Mann im Team mit den meisten Starts bisher beim Ötzi und ausgemachter Langstreckenspezialist, musste gesundheitlich angeschlagen das Rennen frühzeitig beenden und konnte somit erstmals aus der ungewohnten Zuschauerperspektive den Zieleinlauf verfolgen.
Am Ende des Tages gab es durchweg zufriedene Gesichter, jeder hat sein persönliches Rennen gegen sich selbst gewonnen und so waren alle die durchgekommen sind nicht nur Finisher, sondern auch Sieger über sich selbst und die anspruchsvolle Strecke. Nähere Informationen und alle Ergebnisse im Detail finden Sie unter www.oetztaler-radmarathon.com