Alpentraining des RSV Idstein:
Am 17.6. 2012  ging es endlich los. 12 Radler des RSV Idstein reisten auf mehrere Autos verteilt nach Tscherns/Lana  in Südtirol.  Unsere Frühaufsteher/Ankommer  hatten noch Zeit für eine kleine Runde, während der Rest sich spätestens abends zum EM Spiel und Abendessen vor der Großbildleinwand einfand.
Wir entschieden dann schnell, dass direkt am 1. Tag das Stilfser Joch in Angriff genommen werden sollte. Während unsere "Cracks" direkt vom Hotel per Rad losfuhren, ist der Rest per Auto nach Schlanders dem Stilfser Joch entgegengefahren.
Schnell waren die Räder entladen und es ging dem Stilfser Joch mit 48 Kehren entgegegen. Auf der Auffahrt nach Traffoi überholte uns ein 40 Tonner aus Litauen (wo will der denn hin?)  Einige Zeit später hörten wir dann Sirenengeheul und hatten schon böse Ahnungen. Es stellte sich aber heraus, dass der 40 Tonner mit Polizeihilfe aus der Auffahrt rangiert werden musste. Auf der Franzenshöhe hatten wir dann einen tollen Ausblick auf das Joch und die letzten Höhenmeter waren auch schnell hochgekurbelt. Oben angekommen konnten wir dann die Bezeichnung höchster Rummelplatz Europas verstehen und sind nach kurzer Stärkungspause über den Umbrailpass und Maria/Münstertal  zurück nach Schlanders gefahren.
Am 2. Tag stand der Empfang beim Bürgemeister unserer Partnerstadt Lana auf dem Programm. Nach Überreichung des Vereinstrikots und dem obligatorischen Gruppenfoto, war für die meisten aktive Regeneration in Form von Wellness in Meran, ein Ausflug zum Montigla See oder Gampen/Mendelpass angesagt.
Der 3. Tag stand wieder ein gemeinsames Highlight auf dem Programm. Punkt 8.45Uhr fuhren die Autos Richtung Wolkenstein, um die Sellarunde unter die Räder zu nehmen. Grandiose Ausblicke auf die Dolomiten begeisterten uns  auf der Fahrt  über das Grödner Joch, Campolongo, Pardoi und Sella Joch.
Der folgende Tag war wieder gemächlicher. Touren in die Umgebung zum Kalterer See oder ins Etschtal wurden in kleinen Gruppen unternommen.
Am 5. Tag sollte es dann wieder eine besondere Tour sein. Im schnellen Tempo sind wir über Meran das Passeiertal hochgefahren um dann das Timmelsjoch anzugehen. Nach der Brücke hinter Schönau war dann Schluß mit lustig und der letzte steile Teil zum Timmelsjoch begann. Trotzdem sind alle oben angekommen. In gemütlicher Runde auf dem Gipfel wurde die Auffahrt bei einer kleinen Stärkung diskutiert. Nach einer schnellen Abfahrt mussten unsere "Cracks" (s. oben) noch schnell den Jaufenpass hoch, während der Rest zügig zurück nach Tscherns fuhr.
Der letzte Tag kam und wir wollten es gemütlich ausrollen lassen. Ein Tal, das Guldental sollte es diesmal sein. Über 1200 Höhenmeter ließen aber manche Zweifel an der Bezeichnung Tal aufkommen. Belohnt wurden wir aber mit tollen Ausblicken auf die Wein- und Obstgärten des Etschtales.

Dann hieß es Abschiednehmen von einem erlebnissreichen Radurlaub mit  vielen Höhenmetern, tollen Eindrücken und viel Spaß in gemeinsamer Runde.